Geräuscharme Hausgeräte in der Küche

Elica-Dunstabzugshaube-Aplomb-Weiss Geräuscharme Hausgeräte in der Küche

Ein Kühlschrank, der nachts anspringt, oder eine Haube auf voller Stufe fallen in einem abgetrennten Kochraum kaum ins Gewicht. Die Küche grenzt heute jedoch oft direkt an den Wohnbereich, sodass Sie jedes Geräusch mithören. Die Hersteller haben ihre Motoren, Gehäuse und Programme deshalb Schritt für Schritt gedämpft. Dieser Blogbeitrag erklärt, welche Werte inzwischen üblich sind, wie Sie die Angaben auf dem Energielabel einordnen und welche Technik dahintersteckt. Geräuscharme Hausgeräte in der Küche kosten etwas mehr, zahlen dafür aber gleich doppelt ein: auf den Wohnkomfort und auf die Stromrechnung.

Dezibel richtig einordnen

Der Backofen fällt beim Geräuschpegel kaum auf. Die drei lautesten Geräte einer Küche sind der Dunstabzug, der Geschirrspüler und das Kühlgerät. Die Dezibelskala verläuft nicht linear, deshalb wirkt ein Unterschied von zehn Dezibel bereits wie eine Verdopplung der Lautstärke. Jedes einzelne Dezibel zählt entsprechend viel. Den jeweiligen Wert entnehmen Sie dem Energielabel, das jedem Gerät beiliegt.

Kühlgeräte arbeiten ununterbrochen

Der Kühlschrank läuft Tag und Nacht und springt in unregelmäßigen Abständen an. Werte zwischen 29 und 40 Dezibel entsprechen dem heutigen Stand der Technik und liegen etwa auf dem Niveau eines Flüsterns. Das Energielabel weist zusätzlich eine Geräuschklasse von A bis D aus, wobei A für die ruhigsten Geräte steht. Ein Invertermotor senkt die Reibung und damit gleichzeitig Geräusch und Stromverbrauch. Eine kräftige Dämmung hält den Rest zurück. Liebherr und Bauknecht führen Kühlgeräte mit Invertertechnik, die den Pegel deutlich nach unten drücken. Ein reiner Kühlschrank ohne Gefrierteil bleibt ohnehin ruhiger als eine Kombination. Das Abtauen hilft häufig, wenn ein älteres Gerät ohne erkennbaren Anlass lauter wird.

Geschirrspüler und ihre Lautstärkeklassen

Ein Geschirrspüler mit etwa 40 Dezibel zählt zu den leisen Geräten, vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch. Einfachere Modelle bewegen sich zwischen 44 und 48 Dezibel. Das Label führt beim Geschirrspüler ebenfalls eine Geräuschklasse von A bis D auf, und die Abstände fallen dort eng aus. Der Krach hat im Wesentlichen drei Ursachen: den Motor, die Bewegung des Wassers im Innenraum und ein dünn gedämmtes Gehäuse. Aktuelle Geräte setzen an allen drei Punkten an. Sie dämmen das Gehäuse kräftiger, verwenden bürstenlose Motoren und führen das Wasser gezielter durch die Pumpe. Die Spülmaschine von Neff mit Efficient Silent Drive zählt zu den ruhigen Modellen, und ihr Silence-Programm senkt den Sprühdruck noch weiter ab. Bauknecht und Siemens führen ähnlich zurückhaltende Geräte im Sortiment. Ein Hinweis zum Label: Der ausgewiesene Wert gilt immer für das Standardprogramm. Einbaugeräte arbeiten grundsätzlich ruhiger als frei stehende Modelle.

Der Dunstabzug als lautester Posten

Ein herkömmlicher Dunstabzug erreicht rund 70 Dezibel, und bei diesem Pegel wird jede Unterhaltung am Kochfeld mühsam. Geräuscharme Hauben liegen abhängig von der Stufe zwischen 35 und 60 Dezibel. Bürstenlose Motoren mit geringer Reibung stecken hinter diesem Fortschritt. Siemens setzt den iQdrive ein, Neff den Efficient Drive, berbel arbeitet mit einem EC-Lüftermotor. Falmec hat bei der Silence Collection zusätzlich den Luftstrom optimiert, damit möglichst wenig Widerstände entstehen: Die Haube Lumina bleibt auf der ersten Stufe deutlich unter dem Pegel eines normalen Gesprächs. Miele verlagert den Motor auf Wunsch nach außen und verbaut zusätzlich Schalldämpfer. Ein Kochfeldabzug von BORA fängt die Dämpfe direkt am Topf ab, statt sie erst an der Decke einzusammeln. Eine Randabsaugung verbessert die Absaugleistung, sodass eine niedrigere Gebläsestufe genügt. Die Betriebsart spielt ebenfalls mit: Abluft arbeitet leiser als Umluft.

Zwei Messwerte für ein Gerät

Hersteller nennen bei Dunstabzügen zwei Größen. Der Schallleistungspegel beschreibt das Geräusch unmittelbar am Gebläse, der Schalldruckpegel den Wert in einem Meter Entfernung. Der zweite Wert fällt deshalb niedriger aus. Das Energielabel nennt die Schallleistung. Ein Vergleich funktioniert nur, wenn Sie dieselbe Größe gegenüberstellen. Einige Hersteller geben beide Werte an.

Leiser bedeutet meist auch sparsamer

Geräuscharme Geräte verbrauchen in der Regel weniger Strom. Der Grund steckt im Antrieb: Ein bürstenloser Motor arbeitet mit weniger Reibung und braucht dadurch weniger Energie. Ein niedriger Dezibelwert und eine gute Energieklasse treten deshalb häufig gemeinsam auf. Der Anschaffungspreis fällt höher aus, denn die Technik kostet. Der Unterschied gleicht sich bei den heutigen Energiepreisen jedoch meist nach einigen Jahren wieder aus.

Fazit: Geräuscharme Hausgeräte in der Küche

Geräuscharme Hausgeräte in der Küche lohnen sich vor allem dann, wenn Koch- und Wohnbereich ineinander übergehen. Marken wie Siemens, Neff, Miele, berbel, falmec, AEG, Bauknecht, Elica, Liebherr und BORA haben ihre Geräte entsprechend weiterentwickelt. Der Grundriss, die gewählte Betriebsart und Ihre Kochgewohnheiten entscheiden darüber, welche Geräte am Ende passen. Wir führen das Möbelhaus Franz seit 70 Jahren in dritter Generation als Familienbetrieb, und Sie erreichen uns auch Jahre nach dem Kauf bei Fragen zu Ihren Geräten. Unser eigenes Tischlerteam übernimmt anschließend Aufmaß und Montage samt Elektroanschluss, sodass alles aus einer Hand kommt. Ein Beratungstermin in Hessisch Oldendorf bringt Sie schnell weiter: Bei uns hören Sie selbst, wie ruhig die heutigen Geräte arbeiten.

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